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Die eigenständige Abteilung 14 – Kunst und Kultur der Kärntner Landesregierung steht aktuell im Zuge einer Verwaltungsreform zur Diskussion. Eine Herabstufung oder Auflösung dieser Abteilung wäre ein deutlicher kulturpolitischer Rückschritt – und würde die Strukturen, die Kunst und Kultur in Kärnten | Koroška stark machen, erheblich schwächen.
Am 29. Jänner 2026 hat das Kärntner Kulturgremium einen offenen Brief an die Landesregierung gerichtet, der mit großer Irritation und wachsender Sorge auf Pläne reagiert, die Abteilung 14 – Kunst und Kultur im Zuge einer Verwaltungsreform aufzulösen und zur bloßen Unterabteilung herabzustufen. Was auf den ersten Blick wie eine verwaltungstechnische Umstrukturierung erscheinen mag, ist bei genauerer Betrachtung ein Angriff auf demokratische Kulturpolitik – und ein gefährlicher Rückschritt in eine Zeit, die Kärnten bereits hinter sich gelassen glaubte.
Früher oder später steht jeder Vereinsvorstand vor derselben Frage: Wer kommt nach uns? In der aktuellen Episode der kulturpolitischen Sendung der IG KiKK widmet sich Ana Grilc dem Thema Generationswechsel – einer Herausforderung, die viele Kulturvereine in Kärnten|Koroška betrifft.
Die IG KiKK unterstützt den offenen Brief des Kärntner Kulturgremiums vom 29. Jänner 2026 und stellt sich solidarisch hinter dessen Forderung: Die Abteilung 14 – Kunst und Kultur muss als eigenständige Abteilung erhalten bleiben. Das Kulturgremium warnt in seinem Schreiben an die Landesregierung vor einem erheblichen kulturpolitischen Rückschritt mit weitreichenden Folgen für die künstlerische und kulturelle Arbeit in Kärnten | Koroška.
Die erste Lunch Lecture im frischen 2026 gestaltet die Kärntner Kulturstiftung mit uns. Wen spricht der neue Call an und was soll besonders unterstützt werden? Was sind Schwerpunktthemen der Kärntner Kulturstiftung? Diese Fragen und noch viel mehr wird uns das Team der Kärntner Kulturstiftung beantworten.

Die Kärntner Kulturstiftung startet 2026 mit einer österreichweiten offenen Ausschreibung – dotiert mit 200.000 Euro – und sucht herausragende Projekte aus Kunst und Kultur zum Überthema >PERIPHERIEN IM WANDEL<.

Als erste allgemeine gemeinnützige Kulturstiftung Österreichs setzt die KKS wichtige Impulse und ermöglicht außergewöhnliche Projektideen, zusätzlich zu und unabhängig von der öffentlichen Kulturförderung. 

Seit 2020 finanziert und begleitet sie biennal Kulturprojekte auf der Basis von offenen Ausschreibungen

Und schon wieder ist ein Jahr vergangen – und im Falle der IG KiKK ein Jahr voller Projekte, Publikationen, Veranstaltungen und kulturpolitischen Engagements. Die Mitvorsitzende der IG KiKK Veronika Kušej und das Büroteam der IG KiKK, bestehend aus Elena Stoißer und Mika Palmisano lässt im Gespräch mit Ana Grilc die Herausforderungen, Höhepunkte und Entwicklungen des Jahres 2025 Revue passieren.
Ausschreibung für Kurator*innen Kunstraum-Lakeside: 2027–2029
 
Deadline
9. Jänner 2026 (24.00 Uhr)
Der Kunstraum Lakeside sucht Kurator*innen mit Erfahrung im Bereich von transdisziplinärer Kunst und künstlerischer Forschung, die disziplinen- bzw. spartenübergreifend arbeiten.
 
Der vom Künstler Josef Dabernig als Ausstellungs-, Performance- und Projektraum gestaltete Kunstraum Lakeside versteht sich als Ort der offenen Kommunikation und Diskussion und als Labor für künstlerische Forschung. Im Einklang damit erstellt die/der

Call for Applications: Waves Vienna UK Residency 2026

Waves Vienna lädt österreichische Musiker:innen und Bands ein, sich für eine Residency im Vereinigten Königreich zu bewerben. Die Einreichfrist läuft vom 12. November bis zum 1. Dezember 2025 (Mitternacht). Die Residency findet vom 20. April bis zum 20. Mai 2026 statt.

Die Residency richtet sich an österreichische Musiker:innen und Bands, die den nächsten Schritt in

JETZT MIT NACHLESE! Erinnern bewegt: Bilanz und Ausblick zum Gedenkjahr 2025 in Kärnten/Koroška In dieser Lunch Lecture werfen Gerti Malle und Nadja Danglmair einen vielschichtigen Blick auf das Erinnerungsjahr 2025 in Kärnten/Koroška – ein Jahr, das von bemerkenswerten Impulsen getragen war.
Die Finanzierung von Kunst und Kultur ist für Vereine, Initiativen, Künstler:innen und Kulturarbeiter:innen oftmals eine große Herausforderung. Öffentliche Budgets stehen unter Druck. Gleichzeitig steigen die Kosten für Kulturinitiativen und ihre Akteur:innen. Neben den öffentlichen Geldern, braucht es also auch neue, alternative Wege für die Kulturfinanzierung, welche den Initiativen mehr Sicherheit, aber auch mehr Unabhängigkeit, Solidarität und Teilhabe ermöglichen können.
Am vergangenen Wochenende wurden in Kärnten/Koroška erneut zweisprachige Ortstafeln beschmiert. Die slowenischen Bezeichnungen, sichtbares Zeichen der sprachlichen und kulturellen Vielfalt des Landes, werden weiterhin gezielt angegriffen – und das 70 Jahre nach der Unterzeichnung des Österreichischen Staatsvertrags, der die Rechte der slowenischen und kroatischen Volksgruppen in Artikel 7 garantiert.